Brandhärd

TripleNine-Exclusives an der Bounce-Cypher

Black Tiger, Shape, KWAT, E-Light und TripleNine – Basel war gut vertreten an der grossen Bounce-Cypher bei SRF Virus (hier die Zusammenfassung). Hier der TripleNine-Ausschnitt von Silenus, Abart und meiner Wenigkeit.

Ebenfalls erwähnenswert: Der hammerharte Chilz-Part. Unter dem Foto gibts zudem den Text zu meinem Exklusive.

Foto: Oli Baer/SRF

Foto: SRF Virus/Oli Baer (rundumsbild.ch)

Fetch-Exklusive
TripleNine-Schabernack, lueg e mol die Basler aa.
Mach nid ein uff Jesus, mir nagle di an Marterpfahl.
Red nid vom Nordweschte als wär das no s Neandertal.
Ihr hänn schöni Pussies, doch krieged do e Schwanz in Arsch.
Anderscht hart.
Elefante uff em Bölche, dr Fetch isch ihre Hannibal.
E B-Boy im Cypher, y step mol uf s Laminat.
Brandhärd isch back – Pathos und Panzerstahl.
Sie würde uns gärn abschryybe.
Ihr sinn mini Kinder, viellicht hätt-y sötte abtryybe.
Sage mr Bounce wär e Laufstäg.
Was wär dr lieber so rein vom Sound här?
Mode oder Stil? Zytlos oder progressiv?
Bi uns seit me bite, wenn willsch Opfer syy.
Schön gseehsch uss im superänge Shirt.
Im Cypher könnt me meine, dass vor schwule Männer twerksch.
Aber easy au ych bi mängmol e schräge Kauz.
Z fuul zum doubletime, y penn lieber uff dr Couch.
Exklusiv – so kriege drs bi Bounce.
Straight dr Nase noo, wie im Pablo si Schnauz.
Und spicy, wie sini Chicken-Pfanne.
Bier und Beats – mehr kasch nid verlange.
Hardcore-hängebliebe wie Serrano Schinke.
Ladies läcke Lippe wenn sie mir am Bahnhof winke.


Das Brandhärd-Inferno am Openair Leimental

Es gibt Konzerte, bei denen passt einfach alles – vom Publikum über die Organisation bis hin zur Soundabmischung und dem Wetter. Gestern hatten wir so einen Gig am Openair Leimental in Oberwil. Baselbiet, Baby! Danke an alle die da waren, die Organisatoren, unsere treuen Feuerspucker und an die beiden Fotografen Adrian Mangold und Silenus! Sämtliche Fotos gibts auf der Brandhärd-Facebook-Site, hier meine vier Lieblingsbilder der Serie…

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Das Karohemd, das ich auf diesem Bild trage, wurde mir übrigens kurz darauf gestohlen. Wers mir zurückbringt erhält Finderlohn;)

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Brandhärd am FCB-Neujahrsessen

Das war ein Jahresauftakt nach Mass: Zusammen mit Abart, Jean Luc Saint Tropez und Zitral durfte der Härd am Freitag als «Überraschungsgast» am Neujahrsanlass des FC Basel im Palazzo Colombino auftreten.

Wir wussten nicht wirklich, ob die beiden Meistertracks «Freinacht» (2010) und «Das isch Macht» (2011) ins Abendprogramm der erhabenen Gesellschaft mit Gourmet-Menu, Akrobatik-Einlagen, Gesang und Tanz passte. Er tat es! Pipi, Beni und Alex hats jedenfalls am Schluss nicht mehr auf den Stühlen gehalten und Heiko forderte danach unverholen und subito die Tracks ein.

Die Bilder stammen von Sacha Grossenbacher (danke!). Weitere Fotos, einen «Matchbericht» sowie ein zweites Kurzvideo gibt es auf der FCB-Homepage.


Brandhärd live auf dem Barfi Pt. I

Acht Jahre nach der legendären «Nochbrand»-Première auf dem Barfüsserplatz Basel kehrten wir heute vor einer Woche auf den «Seibi» zurück – wieder im Rahmen des Jugendkulturfestival (JKF). Es wurde ein bombastisches Konzert mit einem Publikum, das seinesgleichen sucht – danke für den überwältigenden Support!  Dieses erste Konzert-Video enthält Ausschnitte der Tracks «Wägg wie dr Wind», «Träne in de Auge» und «Blackbox». Props und Dank an Gabe und die Jungs von «Swiss Trick Nation» für die krasse Akrobatik-Einlage! Und an Manoo und Tommy an den Cams. Der Schnitt ist von mir.


Abart, Brandhärd & Jean Luc Saint Tropez – Das isch Macht (Maischtertrack 2011)

Ja was für ein Zufall! Soeben bin ich auf meiner Festplatte über folgenden Track gestolpert.

Abart: Das isch unsre Momänt, tuusigi Fans,
wo dr Seibi verzaubre, alles was sich gstaut het.
Jedi Emotion, jedes rettende Goal.
D Saison isch verbyy – jetzt git s dr Lohn.
Eimol mehr chömer fiire ufem Barfüesserplatz,
wo d Laola überschwappt, ei Gfühl, ei Stadt.
D Joorhundert-Maisterschaft ab in d Königsklass.
Uf diräktem Wäg – lueg gerächt isch gerächt.
Wär sorgt syt Joore für Pünkt in dr Wärtig?
Wär isch für d Schwiz di würdigst Verträttig?
Isch würklich fähig uf däm Niveau z bestoh?
Blybt Meister für immer, stygt nie meh vom Trohn.
Fetch: Booyaka – FCB, Superstars.
Fink, Frei und Co. Risse wieder d Bude ab.
Die Basler – niemmer hett sie unterkriegt.
In Ziiri sinn mr glaub zur Zyt grad unbeliebt.
Dr Pryys vom Erfolg – doch das isch unser Bier.
Mir hän dr Titel, euch blybt d Bundesfyyr.
Dä Dangg gooht an Franco Costanzo.
Dä Titel: für di – adios Muchacho.

Kopf uffe, Bruscht use, ab in d Stadt.
Basel brennt und macht Krach hütt Nacht.
Rotblau, Basel – das isch Macht!
Das isch Macht! Das isch Macht!

Maggi: Kei Gnad am Faind, mir verschoone nütt.
Ei Stadt, ei Team, Mission erfüllt.
Mir nützes yyskalt uss, wenn dr Gegner patzt.
Es gitt nur ai Drhai – das isch dr erschti Platz!
Löhnd sie pfyffe, eeländs huere Saupack.
Ihr läbed in Käffer, mir in dr Fuessball-Hauptstadt.
Mit em Streller und em Frei – in dr Liga gitts e Packig.
Mi Heimat isch Basel, y gib e Figg uf d Schwizer Nati.
Schickane zum Trotz – mir hänns allne zeigt.
Zu Banause in Bärn und St. Galle greist.
Dasch mol e Goal. Mir sinn Maischter! Die Beschte!
E Stadt rotblau, Basel weiss wie me feschted.

Kopf uffe, Bruscht use, ab in d Stadt.
Basel brennt und macht Krach hütt Nacht.
Rotblau, Basel – das isch Macht!
Das isch Macht! Das isch Macht!

Das isch unsre Momänt, tuusigi Fans,
wo dr Seibi verzaubre, alles was sich gstaut het.
Jedi Emotion, jedes rettende Goal.
D Saison isch verbyy – jetzt git s dr Lohn.


Die Härd-Première in der Kuppel ist geglückt

Am Freitag hatten wir unsere Feuertaufe in der Kuppel – zum ersten Mal durften wir die Bühne des altehrwürdigen Ewig-Provisoriums rocken. Und es war gut. Ein lautes Dankeschön an alle, die gekommen sind und uns einen denkwürdigen Abend beschert haben.

Hier gibs Fotos des Abends, der übrigens unter dem Motto «Rap against Wasserschaden» stand…denn – Ihr werdets wohl wissen – das Brandhärd-Jahr begann mit einer Überschwemmung im Studio. Und da unsere Homebase nun seit Wochen von Handwerkern und Entfeuchtungs-Maschinen bevölkert wird, ist es uns dummerweise noch nicht möglich, neue Tracks zu machen. Drum gabs am Freitag auch nichts Neues zu hören – sorry for that. Beim nächsten Mal gibts dann hoffentlich wieder frische Härd-Häppchen;)


Merry christmas mo’fukaz…

Unser inoffizielles Bandmitglied überbringt Euch im Namen des Härd unsere Weihnachtswünsche: Alles Gute und danke für den tollen Support das ganze Jahr hindurch! 2011 wir kommen…

2010 war nämlich ein gutes Jahr. Nach der Veröffentlichung des vierten Studio-Albums «Blackbox» mit einer Top 20 Platzierung (11) in den Album-Charts, dem Gewinn des Slangnacht-Awards als «Best Rap Combo» und dem Basler Pop-Publikumspreis 2010 bedanken wir uns bei Euch für Eure Unterstützung. Ihr seid die Besten!


Von Volkshäusern und Volksenscheiden

Gewitterwolken über der BaZ, Sonnenschein über Brandhärd…so sieht es aus zur Zeit. Insbesondere Vergangene(s) Woche(nende) ging es wieder einmal drunter und drüber. Zum Beispiel im Volkshaus Basel. Dort stand nämlich das vorerst letzte Brandhärd-Konzert auf dem Programm – und das Publikum war grandios (tolles Live-Video hier). Danke an alle für die grandiose Unterstützung!

Der Auftritt fand im Rahmen der «Global House Party» statt. Normalerweise bin ich ja gar kein Fan solcher Crossover-Massenevents (die Ausgeburt solcher Seuchen-Anlässe ist die alljährliche «Big Bang» Sylvesterparty), bei denen es der Veranstalter irgendwie allen recht machen will und möglichst viele Leute in möglichst kurzer Zeit möglichst viel konsumieren sollen.

Aber diesmal wurde ich wirklich positiv überrascht! Obwohl unser Mischer (der normalerweise sein Pult mitten im Publikum hat) in einer Besenkammer ohne Sicht auf die Bühne untergebracht wurde und obwohl sein Mischpult (das er vorgesetzt bekam) auf den ersten Blick nicht einmal für unseren Bandraum zu taugen schien, war die Akkustik (zumindest auf der Bühne) super. Danke an André für den Spitzenjob am Mischpult. Und danke an Simon Ertler und Roman Schoch für die tollen Bilder (trotz miserabler Bühnenausleuchtung)! Zum Beispiel dieses hier…

Und dann war da ja noch die Auszeichnung beim 2. Basler Pop-Preis am Mittwoch, wo wir dank unseren treuherzigen Fans in der frisch renovierten Kuppel (schön ist sie geworden) den Publikumspreis abräumen konnten (ja…das können wir gut, wie die Slangnacht immer wieder beweist). Zwar gibt es für den Preis der Herzen «nur» Ruhm und Ehre – anstatt der 15’000 Franken, die uns der Jurypreis beschert hätte – aber offenbar war die Jury der Meinung, dass Brandhärd a) bereits den gefestigteren Status hat als die Gewinner von The bianca Story (mit kleinem «b»!) und dass wir b) unsere nächsten Projekte wohl eher selbstständig stemmen können, als die sympathische Art-Pop-Band (Gratulation an dieser Stelle!)…der zweite Punkt ist meine Interpretation.

Immerhin beerben wir mit dem Publikumspreis niemand geringeres als die Lovebugs, die letztes Jahr das selbe Schicksal hatten wie wir – darauf sollten wir mit einem gemeinsamen Song anstossen. Oder? Danke auch an den Basler Rockförderverein (RFV) für den gelungenen Abend.

PS: Highlight des Volkhaus-Gigs war für mich übrigens der Teenager, der mich nach dem Konzert gefragt hat, warum wir «Mi Myggeli» nicht gespielt haben. Es berührt mich, zu sehen, dass ein persönlicher Song über meine Tochter auch Leute begeistert, deren Interessen ich eigentlich eher bei anderen Themen sehen würde. So werde ich gerne eines Besseren belehrt…die heutige Jugend ist ja vielleicht doch nicht so übel, wie uns einige weiss machen wollen. Ja selbst die Mädchen mit den höchsten High-Hells (aka Fuck-Me-Boots) und den engsten Höschen wurden punkt drei Uhr vom Mama-Taxi abgeholt. Schöne Bilder…


Slangnacht 2010…

Einen Award für die «Beste Rapcombo», ein Blitzkonzert und viele lustige Momente – das war die Brandhärd-Slangnacht 2010 in der Roten Fabrik am rechten Züriseeufer.

Livetracks im Video: Blackbox, Brandrenalin, Zrugg in ihri Arm. Starring: Abart, Samurai, Kush, Figgdy Ernscht u.a.

Welcher Award gefällt Euch am besten…2007, 2008 oder 2010?


PS: Noch eine Frage… Der Publikumsaufmarsch in der Roten Fabrik war am Samstag ziemlich erbärmlich (etwa halb so viele Leute wie letztes Jahr). Was heisst das? Ist a) Schweizer Rap dermassen am Arsch, dass sich (in ZH) kein Schwein mehr dafür interessiert? In Anbetracht der neuen Alben von Baze, Tommy Vercetti und Tinguely kann/will ich mir das so aber nicht erklären. Oder war b) das Konkurrenzangebot an jenem Abend so erdrückend (wie der Slangnacht-Veranstalter behauptete)? Wir hatten jedenfalls unseren Spass…


Brandhärd an der allerersten «Primetime Show»

Donnerstag, 20 Uhr, das ist Primetime. Logisch…dann läuft nämlich unsere Radiosendung Bounce. Seit letzter Woche haben wir aber Konkurrenz aus der Heimatstadt…Joey von Mutzenbechers Primetime Show hatte nämlich Première. Mit dabei: Brandhärd, die neuerdings an jeder Hundsverlochete anzutreffen sind…

Props gehen an unseren Homie -minu…Du hast allen die Show gestohlen. Wenn Du vierzig Jahre jünger wärst, würden die Kids heute Deine Raptexte feiern.


Lustvolles Leiden für einen epochalen Abend

So, nach zwei Tagen hab ich den Samstag langsam verdaut…das Lächeln ist mir aber noch immer nicht von den Lippen gewichen. Dabei sah es um meine Gemütslage bis vor Kurzem noch ganz anders aus: Tausende kleine Tode bin ich in den Tagen – vor allem aber in den Stunden – vor der Blackbox-Plattenataufe gestorben. Wie bei jedem Basler-Konzert stieg meine Anspannung vor dem Heimspiel in der Kaserne (Bilder hier, Videos hier und hier) ins Unermessliche. Schweissausbrüche, Übelkeit, Tunnelblick und Herzrasen – das sind die Zutaten eines epochalen Konzerts, wie es die Taufe im Rossstall nun geworden ist.

Ohne Nervosität kein gutes Konzert. So einfach ist das. Und da ich dies inzwischen weiss, kann ich meinen Schüben vor den Heimkonzerten immer auch etwas Gutes abgewinnen (auswärts bin ich natürlich auch nervös, aber nie und nimmer in dem Mass). Dieses Wissen hilft jedoch in keinster Weise, das Leiden zu mindern…das würde ja an Bschiss grenzen.

Besonders schätze ich vor solchen Shows natürlich die Frage «Bisch nervös?», dutzendfach gestellt von Leuten, die es ja nur gut meinen. Wegen ihrer hehren Absichten werden diese von mir deshalb in diesem Augenblick auch nicht auf den Mond geschossen. Und das Leiden hat sich gelohnt: Der Pein (Musiker sind nämlich alles Masochisten) wurde nämlich um das Hundertfache kompensiert von der überwältigenden Resonanz des Publikums im ausverkauften Rossstall der Kaserne (nächstes Mal bekommen wir hoffentlich wieder die grössere Reithalle…gopf; es darf nicht sein, dass nicht alle mit uns festen können, nur weil vier Wände zu nahe beieinander stehen).

Danke Euch allen für die Unterstützung. Die Schreie, die Zurufe, die Hände in der Luft…einfach für alles. Ihr habt uns überwältigt! Glaubt mir…dieses Mal lassen wir keine drei Jahre mehr verstreichen bis zum nächsten Album, bzw. bis zur nächsten Taufe. Auf der Brandhärd-Facebook-Seite gibts die Bilder zu dieser denkwürdigen Nacht in der Kaserne.

Ebenfalls einmalig war zudem das Kinder-Konzert zwischen Soundcheck und Plattentaufe: 120 kreischende Kids im Alter von 9 bis 12 Jahren haben uns 30 Minuten ihre Aufmerksamkeit und ihren Übermut geschenkt. Und uns mit Fragen gelöchert wie: «Was ist euer Sternzeichen?», «Wo kann ich ein Mikrophon kaufen?» oder (mein Favorit;) «Bisch au Albaner?». Einmalig dieses Erlebnis. Mein Dankeschön geht an den Rockförderverein (RFV) und die Kaserne Basel für die Lancierung dieses tollen Projektes, an Black Tiger für die historische Einführung und an die Lehrer, die ihre Schüler an einem Freien Nachmittag für so etwas mobilisieren. Hier – zum Abschluss – der Artikel aus der Basellandschaftlichen Zeitung dazu…

PS: Brandhärd ist zusammen mit vier weiteren Bands/Künstlern für den 2. Basler Pop-Preis nominiert worden. Hier gehts zum Voting des Publikumpreises (der Stutz wird von der Jury vergeben).


Brandhärd bei BSounds auf Radio X

Diese Woche waren wir nicht nur bei Start TV zu Gast. Neinnein. Auch beim geschätzten Lokalsender Radio X durften wir zum BSounds-Talk vorbeischauen (hier zu hören). Gastgeber war Thierry Gerber, den wir sogleich zum Fötteli nötigten…

Gratulation ans Radio-X-Team zum brandneuen Studio auf dem Dreispitz – uns hats gefallen! Highlight war aber folgende Moderation, bzw. Kurz-Biographie, mit der uns Thierry überrascht hat:

«2001 hän Brandhärd ihri erschti Maxi mit em Name Brandalarm vröffentlicht…nach dem me mit däm Alarmsignal uf sich ufmerksam gmacht het, hets scho relativ schnell e Flächebrand gä und sogar e Nochbrand. So het die ganzi Schwizer Musikszene Brandwunde vom Sound vo Brandhärd drvodrait und me het die 3 Jungs nümi us dr Hutt biko. Aber d Allschwiler Posse het nit logger gloh und mit ihrem erschte Album im 2005 Zeiche gsetzt. Durch die  Zeiche hän sie Kollege gfunde…Kollege wo s gliche Bluet hän wie sie sälber. 2007 isch Zit ko, wo sie ihri Musik via em Medikamänt-Album Brandrenalin definitiv in jeder Mann und jedi Frau injekziert hän. Denn isch es chli ruhiger um e Härd worde…und jetzt, 3 Johr spöter, sinn Sie unerwartet und unvorhergseh wieder zrugg…älter,riffer und edler.»

Da sagen wir doch danke.


Brandhärd – Blackbox …alle Texte zum Album

Immer wieder wurde ich nach den Texten zum neuen Album gefragt – etwa, um sie für die Plattentaufe kommenden Samstag auswendig zu lernen. Da will ich Euch natürlich keine Steine in den Weg legen. Voila.

1.) Wägg wie dr Wind

Gluet am Horizont zeigt, dass es Tag wird. Mi Blick verschwumme, doch-y weiss dass er klar wird. Kribblig und nervös sitz-y uf em Bett, richt mi uff als neggschts, lueg was mi hett gweckt. Dr Wecker träumt no – e Sältheit. Y muess wägg elei, bi uf dr Wält drhei. Kä quälte Geischt, zumindescht nümm so oft. Zwei Kinder und e Frau, si sinn für mi wie Gott. Glaube hett wär hofft, zwei Auge in mim Kopf. E Härz wo für Euch klopft, kai Taugenixx wo floppt. Steck s Blackbook vom Nachttisch in d Lädertäsche. Drzue no das Buech wo mr sie hett gäh zum läse. Schieb mi Lieblings-Kulli vom Suvretta House zu dr Zeedel in mim Kittel. Han en extra kauft – passend zu dr Timbs, wo mi no wytt wänn trage – s Fueter rot wie Wyy, no chli styff am Krage. Y stryych en glatt, wüsch en ab, kä Staub sticht ins Aug. Früsch wie Champagner und dä Sound, mit Verlaub. Vor dr Tür stürmt dr Herbscht. Y stell mi taub. Und bi wägg wie dr Wind, loss mi tryybe mit em Laub.

D Strosse sinn menscheleer. S isch no z früeh fürs grosse Gläuf.  D Stadt schlooft. Ihm gfallt d Illusion, als einzige wach z syy, vorwärts z koo, während dr Räscht rueht. Wie frühener, won-er znacht dur dr Gasse zooge isch – dr Gleis entlang, won er bald druff fahrt. Langsam bevölkered sich s Trottoir.

(mehr …)


Meine Fratze bei Lautstark auf Star TV

Neulich besuchte uns die charmante Stephanie von der Musikshow Lautstark im Virus-Radiostudio in Tsüri. Das Resultat könnt Ihr heute Dienstag um 19.30 Uhr auf Star TV gucken.
Geredet haben wir nicht über das Rücken-Tattoo der rosaroten Zora, sondern übers Radiomachen und vor allem natürlich über das Brandhärd-Album Blackbox. Die Wiederholungen laufen u.a. am Mittwoch um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr.

Von links: Stephanie, Fetch, SimonAyEm, Johny, geile Siech…


Wägg wie dr Wind – Bilder vom Videodreh

Wenn wir die Kasernen-Reithalle, schon nicht für die Blackbox-Plattentaufe bekommen (das Theater besetzt z.Zt. unser zweites Wohnzimmer), dann wenigstens für den Videodreh zum neuen Brandhärd-Clip «Wägg wie dr Wind». Hier ein zwei Eindrücke…

Alle Making-Of-Bilder gibts auf der Facebook-Seite von Brandhärd.

Clip-Première ist – wenn alles klappt – am nächsten Samstag, 16. Oktober…natürlich an der Härd-Plattentaufe in der Kaserne Basel (hier gibts Tickets). Dem Ort, an dem der Clip gedreht wurde. Heute Dienstag sind wir übrigens ab 19.30 Uhr zu Gast bei Lautstark auf Star TV.

Edit: Ups. Auf der Härd-Homepage schreibt der Kollege noch nicht, zu welchem Song wir den Clip gedreht haben. Ich Plaudertasche habs Euch aber trotzdem verraten. Pssst… 😉


Werkstatt-Besuch im Blendwerk

Diese Woche besuchte ich George in seiner Werkstatt in einem malerischen Innenhof im St. Johann. George bastelt Euch bei Bedarf (und Budget) die authentischsten, gruseligsten und krassesten Skulpturen. Oder er verpasst Euch einen besseren Zombie-Look, als dies Pete Doherty mit Heroin hinkriegt. Blendwerk heisst die Werkstatt, die Requisitensuche zum neuen Härd-Clip (der nicht gruselig wird) war Anlass des Besuchs. Hier ein paar Eindrücke von der Arbeit der Jungs (im Blendwerk wird zu zweit geschafft, checkt die Homepage)…


Brandhärd und die Kids

Heieiei, da reisst man sich wochenlang den Allerwertesten auf für die Medienarbeit. Und dann das: Zwei Artikel an einem Tag. Aus heiterem Himmel. So geschehen am vergangenen Freitag. Da sagt man natürlich nicht nein.

PS: Hier noch ein toller Song zum Thema…Eminem – The Kids! =)

PPS: Nächstes Wochenende drehen wir den neuen Videoclip. Ratet man zu welchem Song;) Die Tickets zur Blackbox-Plattentaufe vom 16. Oktober gibts übrigens hier zu kaufen.


Es gibt viele Gründe, als Rapper zurückzutreten – und noch mehr, es nicht zu tun

Rap wird langsam alt, Rapper sowieso. Das äussert sich etwa darin, dass die Künstler heutzutage nicht mehr stumm von der Bildfläche verschwinden und im Massengrab der verblichenen und erstarrten Rapper landen, nein, neuerdings tritt man offiziell zurück. So wie ein Bundesrat, ein CEO nach der Ölpest, oder ein schwangeres Porno-Starlet. Scheinbar hat man auch diese Mode von den Amerikanern – siehe Jay-Z – übernommen. Ist ja auch cool, noch ein letztes Mal auf den Putz zu hauen und dem Nachhall des (medialen) Paukenschlages zu lauschen.

Clever gemacht haben es die Kollegen von Wurzel 5. Die haben den Rücktritt gleich zum Konzept des finalen Albums «Letschti Rundi» gemacht und danach eine ausgiebige Ehrenrunde durch die Schweizer Konzertlokale genossen, welche die Jungs mit dem zwiespältigen Backstage-Ruf noch ein letztes Mal mit offenen Armen empfingen. Einem Sterbenden schlägt man ja schliesslich keinen Wunsch aus. Ähnlich liefs mit den Medien. Allerdings war die Aufmerksamkeit absolut gerechtfertigt, schliesslich gehören die Chlyklass-Rapper mitunter zum Besten, was Rap aus der Schweiz bisher geboren hat. Zu dieser Kategorie gehört auch Griot, – früher als Mory unterwegs, noch früher als Basketballer Fly. Im Gegensatz zu Wurzel 5 hatte es der Basler aber wesentlich schwerer, auf Anklang zu stossen, ja gar verstanden – beziehungsweise respektiert – zu werden. Das lag sicher auch an seiner provokanten, unverblümten Art und an dem strassen-affinen Auftreten. Als einer der Ersten in der Schweiz zeigte Griot, dass man auch hierzulande auf (meist) ansprechende Art mit Gangster-Inhalten liebäugeln kann – und nicht nur das.

Die Medien jedoch, die sich immer wieder fasziniert zeigten von dem Rapper, der (fast) der gesamten CH-Rapszene den Mittelfinger zeigte, diese Medien hätten ihn immer nur in die Gangster-Schublade gesteckt, sagt Griot gegenüber 20minuten. Dabei habe er schon immer auch persönliche und berührende Tracks veröffentlicht. Das stimmt absolut! Nur hat Griot zu seinem Bad-Boy-Image selbstverständlich stets aktiv beigetragen, schliesslich hat er als Rapper ja auch davon profitiert. Nur war es halt schwer in einer Schweiz auf Akzeptanz zu stossen, in der die Meisten kein ernsthaftes Leid erleben müssen und in der viele Leute die rauhen Strassentexte nicht (richtig) verstehen, weil sie nicht über das HipHop-Hintergrundwissen zur Entstehungsgeschichte dieser (ehemals) rebellischen Ghettosubkultur verfügen. Unter diesen Umständen geht natürlich unter, dass Rap schon immer bewusst provozierte, überspitzte und den Starken markierte. Vielleicht war Griot einfach zu un-schweizerisch, um hier akzeptiert zu werden. Da nützte es auch nicht mehr, auf dem neuen Album inmitten der (hässlich drapierten) Kantonswappen als Wilhelm Tell zu posieren und über «Mi Schwiz» zu rappen. Leider. Das Album «MiCH» ist nämlich grundsolid und hätte definitiv eine höhere Chart-Platzierung verdient als Platz 31. Immerhin hat der Basler mit dem Tell-Cover seinem Widersacher Bligg die Cover-Idee (vor)weggenommen (sagt man;).

Schlussendlich ist Griot aber auch an seinen eigenen (zu hohen?) Ansprüchen gescheitert: «Wenn das Album nid yyschloht, isch s mi letschts» rappt er auf dem grandiosen Song «50 Täkt», der seine Situation nach 15 Jahren Rap wohl am besten beschreibt. Das Album stieg nicht wie erhofft in die Top-20 ein, Konzerte blieben weitgehend aus, dazu kommt weiterhin der «fehlende Respekt» – also beendet Griot seine Rapkarriere. Ein mutiger und konsequenter Entscheid. Wieder ein Rapper, der die Musik liebt(e), aber am Musikbusiness zerbrach.

Gründe, als Rapper in der Schweiz zurückzutreten

Ich kann Griots Schritt nachvollziehen. Auch wenn ich nicht unbedingt damit kämpfe, missverstanden zu werden, gibt es doch genügend Gründe, die einem Schweizer Rapper die Freude und Euphorie an der Musik auf Dauer zerstören können: Es wird immer schwieriger ein Plattenlabel zu finden, denn mit der Musikindustrie gehts noch immer bachab. CDs verkaufen sich (trotz hoher Chart-Platzierungen) immer schlechter (so auch unser neustes Album «Blackbox») und die Labels konzentrieren sich auf einige wenige Künstler – zum Beispiel Stress oder Bligg – und pushen die dafür richtig. Das Nachsehen haben die Acts abseits des (medialen) Rampenlichts. Denn auch die zielgruppen-relevanten (Gratis-)Medien konzentrieren sich meist auf die wenigen von den Labels unterstützen Stars sowie auf einige – wie sie meinen – besonders originelle Exoten. Zum Beispiel Kutti MC oder Big Zis. Wobei letztere den Ruhm (z.B. den Swiss Music Award) und die Aufmerksamkeit mehr als verdient hat. Oder sie stecken Skandalbrüder wie Griot in die Gangster-Schublade.

Und wenn man – so wie wir – das Privileg eines Plattendeals geniessen darf, muss man lernen, mit immer weniger Geld immer bessere Musik zu machen. Ein externer Tontechiker wird zum Luxus, Videoclips dürfen nur noch einen Bruchteil der früheren Budgets kosten – Notabene, ohne an Qualität einzubüssen. Und die Konzert-Veranstalter, die überschwemmt werden mit Ami-Rap-Bookings (diese wollen ja auch die ausbleibenden CD-Einnahmen wett machen), haben keinen Bock mehr auf Schweizer Rap. Und den (Gratis-)Zeitungen genügt es nicht mehr, wenn eine Band eine gute CD abliefert. Nein, der Künstler muss dem Journalist (hat der diesen Namen so noch verdient?) eine pfannenfertige (Skandal-)Story abliefern, oft ohne direkten Bezug zur Musik. So läuft das heute. Meistens.

Gute Musik basiert zu grossen Teilen nicht nur auf Fleiss, Hartnäckigkeit (und ein bisschen Talent, das aber weit weniger wichtig ist für den Erfolg, als etwa das Image), sondern vor allem auch auf der Selbstausbeutung aller Beteiligter. Zu Beginn macht das einem noch gar nixx aus, die Euphorie überwiegt. Aber nach 14 Jahren Rap als inzwischen zweifacher Familienvater, der 110% arbeitet, siehts ein bisschen anders aus. Da will man sich in der knapp bemessenen Freizeit ausschliesslich um die Musik kümmern. Und nicht um Verträge, Bookings, Merchandise und sonstigen Bullshit. Doch irgendwer muss das ja erledigen. Also macht man auch dies – mehr schlecht als recht. Und obwohl man stets wüsste, wies besser geht, fehlt die Kapazität, das alles konsequent durchzuziehen – schliesslich will man ja auch im Moneyjob Karriere machen (Rapper sind ehrgeizig…wie auch das Beispiel Alex Frei zeigt;), weil man mit Musik in der Schweiz keine Familie durchfüttern kann (die Ausnahmen bestätigen die Regel;) Und trotzdem macht man diesen Scheiss weiter…Künstler müssen scheinbar leiden…

Gründe, als CH-Rapper NICHT zurückzutreten

Über die Musikindustrie und die Medien zu jammern gehört (wie man oben sieht;) zu den Lieblingsbeschäftigungen eines jeden Schweizer Musikers – könnte man meinen. Doch um ehrlich zu sein: Eigentlich braucht es heute, dank den Web 2.0-Multiplikatioren, weder Plattenfirma noch Zeitungen (und erst recht kein Musik-TV), um als Musiker seine Hörer zu finden. Mit einer gut bewirtschafteten Facebook-Fanpage – gekoppelt mit Twitter – können innerhalb kürzester Zeit mehr Menschen erreicht werden, als wir uns das früher (als man die 100 Demo-Tapes eigenhändig kopierte) je erträumt hatten. Auch für eine eigene Homepage müssen nicht mehr tausende Franken hingeblättert werden (wir machens trotzdem…Luxus), schliesslich gibt es ja kinderleicht zu bedienende Blogs sowie (das sterbende) MySpace oder Mx3. Mund-zu-Mund- bzw. Pinnwand-zu-Pinnwand Propaganda ist angesagt. Und in vielen Fällen scheint dies tatsächlich zu klappen – ich denke da an Künstler wie Asher Roth, Mac Miller oder Chiddy Bang uva., die wohl zuerst von Bloggern & Co. entdeckt wurden/werden, bevor sie (vorerst noch) in den Klauen der Plattenindustrie landen. Solange es solche Artists gibt, die in mir wieder (fast) die selbe Euphorie wie in Teenagerjahren wecken (es wird nie mehr das Gleiche sein…bittersüsses Erkenntnis) , solange werde ich selber Sound machen wollen. Man ist halt Fan geblieben. Auch in den unendlichen Weiten des Internets gibt es sie noch, die Perlen unter all dem Soundschrott. Man muss sie nur finden. Mehr Scheiss bedeutet immer auch: mehr Hochwertiges=)

Der Hauptgrund, nicht aufzuhören, hat jedoch weder mit dem Business, noch mit den Entwicklungen der letzten Jahre zu tun (ich finde es ohnehin erschreckend, dass ich fast nur von der ‚Industrie‘ und den Medien schreibe…schlussendlich geht es um Musik, damn). Der Hauptgrund könnte simpler nicht sein: ICH KANN NICHT ANDERS! Egal was passiert, egal wer mir zuhört, ich muss Texte schreiben und meine Gedanken in irgend einer Form zum Ausdruck bringen. Das Mitteilungsbedürfnis ist ungebrochen und ich wüsste nicht, wie ich diese Energie besser – und mit mehr Spass und Liebe zur Sache – bündeln könnte, als im Rap. So gehts wohl den meisten: Liebe für die Musik, Hass fürs Business. Steven Egal kann ein Liedchen davon singen.

Ein weiterer Hauptgrund: Die Fans. Ihr Feedback steht über jeglichen Medien-Kritiken und Erfolgen – beziehungsweise dieses Feedback ist der wirkliche Erfolg. Es berührt mich immer wieder aufs neue, wenn mir jemand sagt, dass meine Texte ihr oder ihm aus der Seele sprechen. Wenn jemand schildert, wie ein Brandhärd-Song hilft, einen Schicksalsschlag  zu verarbeiten. Oder wenn ein Härd-Song zum Feriensoundtrack eines ganzen Freundeskreises wird. Wow! Dies wird nie selbstverständlich sein für mich, dafür aber eine unerschöpfliche Energiequelle. Eng verbunden mit dem Fan-Aspekt ist der dritte Hauptgrund, mit Rap nicht aufzuhören: Die Konzerte…der direkte Draht zu all den Menschen, mit denen man sonst nur via Kopfhörer, Boxen oder allenfalls per Mail oder Facebook kommuniziert. Und klar…auch Ehrgeiz und die Suche, ja fast schon Sucht, nach Anerkennung spielen eine nicht unwesentliche Rolle.

Drum zurück zum Business-Teil: Heute kann sich jeder Teenager mit seinem Konfirmations-Geld bereits ausreichend Studio-Hard- (und vor allem Software) kaufen (lassen) um die ersten Songs in vernünftiger Qualität zu produzieren. Sofern das Knowhow vorhanden ist. Und das ist der springende Punkt: Wenn Promo und Produktion weniger Aufwand bedürfen, kann man sich wieder auf das Musikmachen konzentrieren. Denn ist die Musik nicht tight, nützt auch die hartnäckigste Online-Promo und die (sound-technisch) am besten produzierte Gratis-Download-CD nichts. It’s all about Skills! Kunst kommt von Können, wie mir DJ Mad (Beginner) einmal gesagt hat. Und bis man etwas wirklich kann, benötigt man mindestens 10’000 Übungsstunden, wie uns Malcolm Gladwell im Buch Outliers eindrücklich vor Augen hält (lesen!). Egal ob man Tennis-Profi werden will, oder Rapper. Dumm nur, dass sich die Meisten Rapper (oder was auch immer) bereits nach gefühlten 10 Übungsstunden im Web lächerlich machen (abwarten und später dafür um so heftiger Punkten, ist die Devise!). Web 2.0 ermöglicht, dass man als Musiker – erstmals seit der Erfindung von Tonträgern – auf die Industrie scheissen kann, um sich der Kultur zu widmen. Der Liebe zur Musik, der Freude an einem herzerwärmenden Beat oder einer gelungenen Textzeile. DAS ist für mich Grund genug, NICHT mit Musik aufzuhören. Auch wenn wir in den Medien künftig totgeschwiegen werden sollten und sich kein Konzertveranstalter mehr für Schweizer Rap interessiert.

Die letzten beiden Abschnitte sind vorerst wohl noch eher Theorie als Praxis (aber wehe, wenn…). Der Haken an der Sache ist derzeit noch Folgendes: Damit sich die Web-2.0-Revolution künftig auch endlich für den einzelnen Musiker auszahlt, müssten YouTube-, MySpace- oder Soundcloud-Plays sowie die Download-Zahlen abseits von iTunes bei der Ermittlung der Chart-Platzierungen miteinbezogen werden. So könnten auch Musiker ohne effektive CD-Verkäufe zum verdienten Ruhm kommen und via Konzerte und Fanartikel – vielleicht sogar durch Werbeverträge (heute gibts ja kein Sellout mehr;) – Geld verdienen. Das wäre das Ende der CD-Industrie. Momentan haben die meisten noch Angst davor. Vielleicht sollten wir uns aber darauf freuen. Wer weiss das schon. Mal sehen, wo uns der Schwarze Schwan hintreiben lässt…

PS: Sollte ich eines Tages das Mic – niemals aber den Stift! – an den Nagel hängen, würde ich dies übrigens entweder so ‚konsequent‘ machen wie Jay-Z, oder aber so wie Wurzel 5;)


WelComeBack: Studiobesuch von Sentino


Guess whos back? Sentino! Ja, der Sentence – wie sich der Berliner nun wieder nennt – schnupperte gestern Studioluft bei uns (Bild: Johny Holiday, ich, Sentence, Kron, Zitral und SimonAyEm). Der Herr startet nämlich sein Deutschrap-Comeback, nachdem er 2008 seinem Rückzug aus dem deutschen Rapbiz bekannt gab – sehr zum Bedauern vieler Fans. Während rund drei Jahren lebte Sentence nun in Warschau – seine Mutter kommt aus Polen – und rappte auf Polnisch, Englisch und Spanisch (die Sau, ich will ach dieses Sprachtalent haben;).

In den kommenden Wochen sollen nun aber diverse deutschsprachige Mixtape-Tracks mit Schweizer Künstlern entstehen (wir haben die Ehre, die ersten Kollaboreure zu sein), dazu gibt es dann voraussichtlich noch eine Gratis-EP mit älteren, unveröffentlichten Sentence-Tracks (die notabene vielversprechend klingen). Dies alles, damit sich der «Berliner Weisse mit Schuss» danach voll und ganz auf sein Comeback-Album konzentrieren kann, dass nach Wunsch des Künstlers ebenfalls in der Schweiz entstehen soll. Was viele nämlich nicht wissen: Sentence lebte vor seinem Deutschland-Hype rund zwei Jahre in Zürich (2000-2001). Nun hat ihn die Schweiz also wieder. Hier spittet Sentino seinen 16er zur Kollabo mit Brandhärd/TripleNine ein…


Jetzt kommt das Floss-Bild unter den Hammer

Nach dem denkwürdigen Härd-Konzert auf dem Kulturfloss – danke an alle Anwesenden für die atemberaubende Kulisse! – kommt nun das Kron-Graffiti unter den Hammer, das während des Gigs auf dem Rhein entstanden ist. Die Leinwand misst 1.20m auf 2.40m und ist angesichts ihrer Grösse federleicht (…aufzuhängen). Kaufangebote können auf der Brandhärd-Homepage via Kommentar-Funktion deponiert werden (bitte unbedingt E-Mail-Adresse angeben…sie wird nicht öffentlich angezeigt!) oder aber direkt via Mail.

Sobald feststeht, wer das Bild erstanden hat, wird das Graffiti selbstverständlich von allen Bandmitgliedern mit einer persönlichen Widmung für den Käufer versehen. Der Erlös dieser Graffiti-Auktion geht vollständig an die Organisation Viva con Agua, die dafür Sorgt, dass auch Menschen in Drittweltländern wie Mozambik Zugang zu sauberem Wasser haben. Die Versteigerung dauert bis am 14. August – an diesem Tag findet auf dem gesamten Kasernenareal das grosse Viva-con-Agua-Festival statt – u.a. mit Chlyklass-Rapper Greis.

Hier und hier gibts übrigens wunderschöne Bilder vom Floss-Konzert. Unser nächster Auftritt in Basel ist voraussichtlich am Sa. 16. Oktober – dann wird «Blackbox» standesgemäss in der Kaserne getauft! Soeben eingetroffen zudem: Das Making-Of zur Entstehung des Kron-Bildes…

Und hier noch der Floss-Podcast inkl. Härd-Interview…


Die Shirts sind da – pünklich zum Floss-Konzert

Das nennt man Timing: Pünktlich zum Härd-Konzert auf dem Kulturfloss (heute, 21 Uhr, gratis!) sind die neuen, wunderschönen Brandhärd-Shirts eingetroffen. Natürlich werden wir diese bereits heute nach dem Konzert zu einem Spottpreis unter die hoffentlich zahlreich erscheinenden Leute (Regen ist im Fall keine Ausrede! ; ) bringen.

Also, wir sehen uns ab spätestens 21 Uhr neben der Mittleren Brücke am Kleinbasler Rheinufer. Während des Konzerts wird übrigens unser TripleNine-Hausgrafiker, die Basler Graffiti-Legende Kron, eine 2.40×1.20m grosse Leinwand besprayen. Diese wird dann in den folgenden Tagen auf Brandhaerd.ch versteigert – und zwar zu Gunsten von Viva Con Agua, die in der Dritten Welt für Sauberes Trinkwasser sorgen. Schlachtet schon Mal Eure Sparschweinli!


Diesen Donnerstag ist es wieder so weit…

Zum dritten Mal innerhalb der letzten sechs Jahre spielt Brandhärd am 29. Juli auf dem berühmt-berüchtigten Kulturfloss am Kleinbasler Rheinufer. Und die Konzerte auf dem Rhein sind auch für uns jeweils etwas ganz Besonderes. Freut Euch auf den «Live-Graffiti-Sprayer» und die «speziell auf das Floss zugeschneiderte Pyroshow», wie die gut infomierte BaZ prophezeit. Los gehts pünktlich um 21 Uhr. Wir sehen uns…

Quelle: Basler Zeitung vom 22. Juli. Zur Einstimmung hier noch Eindrücke vom Gig 2008…


Zu Gast beim Gimma-Konzert am OA Frauenfeld

Vergangenen Sonntag um 11.05 Uhr in der Früh (mitten in der Nacht!) hiess am Openair Frauenfeld: Bühne frei für Gimma and Friends…da durfte meine Wenigkeit natürlich nicht fehlen – auch wenn ich mit Gimma selbstverständlich nur via Facebook befreundet bin ; ) In der dritten Strophe von Gimmas Unmensch-Opener «Morgarot» gebe ich meinen 16er vom TripleNine-Track «Monumänt» zum besten (wie ich diesen Part liiiebe!). Danach gibts noch einige Backstage-Eindrücke…

PS: Aufmerksamen Zuschauern ist sicherlich nicht entgangen, dass sich mein bestes Stück während meines grossen Auftrittes ausnahmsweise unter das Publikum gemischt hat – ein bisschen Auslauf muss sein, wenn man schon mal auf einer Pferderennbahn unterwegs ist;)


Down with the King – Bernhard Heusler gibt Props an Abart und Brandhärd

Warum uns Heusler, Vizepräsident und Operativer Leiter des Tagesgeschäfts beim FC Basel, Props gibt? Für den Maischtersong «Freinacht» natürlich (satte 22’500 YouTube-Views bis jetzt). Die ideale Gelegenheit, um mitten im WM-Fieber das FCB-Double nochmals aufleben zu lassen. Schliesslich gehts ja bald wieder los…