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Eine FCB-Hymne, ausnahmsweise ohne Titelgewinn

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Im Laufe meiner Rapkarriere durfte ich schon auf vielen beeindruckenden Basler Bühnen spielen: Kulturfloss auf dem Rhein, am JKF auf dem Barfi oder dem Theaterplatz, zur Euro08-Eröffnung auf dem Münsterplatz, in der ausverkauften Kaserne – Rossstall sowie Reithalle – oder an der FCB-Meisterfeier auf dem Stadtcasino-Balkon. Und am vergangenen Samstag kam nun also ein Kurzauftritt auf dem heiligen Joggeli-Rasen dazu…das dürfte schwer zu toppen sein. Zwar bekam ich im Mittelkreis, zugepfropft mit zwei Inear-Köpfhörern und ohne Brille, nicht allzuviel mit von der Stadion-Stimmung – ausser vielleicht dem Schlussapplaus und den Schemen meiner Visage auf dem Grossbildschirm, aber ein Auftritt im St.-Jakob-Park, kurz vor dem Anpfiff eines denkwürdigen Städtederbys, bei dem YB in letzter Minute gebodigt wird, das ist schon ganz grosses Kino. Das ist alles andere als selbstverständlich, sondern eine Ehre. Demut. Freude. Hühnerhaut…und so weiter.

Nun kann man sich zu recht Fragen, warum TripleNine mitten in der Saison mit einer neuen FCB-Hymne namens «Gschichte wärde gschriebe» – eine Hommaage an den FC Basel 1893 und seine Fans – um die Ecke kommt. Der Grund ist einfach: Weil das Stadion in der Winterpause mit einer neuen Soundanlage bestückt wurde und wir netterweise vom Audio-Sponsor (Messe Basel) gefragt wurden, ob wir die Boxen-Membrane entjungfern wollen. Da lässt man sich natürlich nicht zweimal bitten. Mein Dank gilt deshalb allen, die das möglich gemacht haben – vom FCB über die MCH und die Techniker bis hin zu Patricia Leber, die das Ganze aufgegleist hat.

Hier nun der Songtext sowie ein Überblick mit allen möglichen Audio, Video und Foto-Links.

– Als Gratis-Download kann der Song via fcb.ch gesogen werden (bis am 10.02.2014).
– Wer den Tune auf iTunes kauft, unterstützt das Fan-Projekt.
– Auf Soundcloud gibts den Track sowohl im Original als auch als  JLST-Remix.
– Bilder der Show gibts auf der TripleNine-Facebook-Seite.

TripleNine: Gschichte wärde gschriebe (FCB-Hymne 2014)

Fetch: Kennsch du die Stadt wo gärn chli anderscht tickt?
Wo alles andersch isch wenn s Volk im Stadion singt.
E Stadt e Region, vom Babbe zem Sohn.
Und egal wo mr strande loht ys Basel nid los.
Spieler wärde Helde und denn zu Legände.
Siege und lyyde, wil Triumph au mol ände.
FC Basel — e Schatz, e Juwel.
Die Stadt gitt dr Kraft und Fans gänn dir Seel.

Abart: Hänn e Platz in unsrem Härz für dä Club reserviert,
trage d Farbe permanänt wie unter d Hut tättowiert.
Ganz Basel salutiert will du uns beriehrsch,
öb Schugger oder Dieb — gohts ums Schutte gsehn mrs glych.
Schlohsch e Brugg fürs Volgg, bisch dr Punkt wo vereint,
hesch Verluscht und Erfolg mit Hundertuusige teilt.
Und ä Stadion isch z klei zum zeige wie das isch.
Bi dir fühl y mi dehei, bitte blyb wie’d bisch!

Refrain: Das isch unser Club, mir gniesse die Momänt wil
Gschichte wärde gschriebe und verhebe denn unändlich.
Titel und Kapitel und es wird nie sälbschtverständlich.
Alles wo mr wänn isch…dr F-C-B.

Zitral: Vom grosse Fisch bis zum kleine Arbeitslose,
hämmer alli unseri Johreskarte in dr Hose.
Wo au immer du spielsch, wirdsch begleitet vo Horde,
für di stöhn mr zämme und kein goht verlore!
Du bisch d Seel vo dr Stadt, di Geischt in uns,
gspyyr di Heimstett bäbe wenn die Einheit gumpt.
Schiess e Gool für uns und bitte schiess no eins meh,
und loss Tabälleplätz frey, uff Platz zwei oder drei!

Jean Luc Saint Tropez: Mir stöhn zämme uffm rotblaue Pfad uss dr Dunkelheit,
das isch Wille, Kampf, Tradition und Verbundeheit.
Ussteile, yystecke, uffstoh und wider dra,
in Zyte vom Triumph und nach dr bitterschte Niederlag.
Dr Grad isch schmal zwüsche Säge und Päch,
doch au die schlächte Momänt hänn ys wäsentlich prägt,
über Generatione vererbt, vereint Spiel für Spiel,
nid du suechsch di Club, nei di Club findet di!

Refrain: Das isch unser Club, mir gniesse die Momänt wil
Gschichte wärde gschriebe und verhebe denn unändlich.
Titel und Kapitel und es wird nie sälbschtverständlich.
Alles wo mr wänn isch…dr F-C-B.

Silenus: Egal vo wo de kunnsch, öb Land oder Stadt,
spielt Basel e Match, simmer ei Mannschaft,
und s’isch widr eimol meh, dr Zauber in dr Luft,
Rauch in dr Luft, rot blau isch dr Grund!
Hänn e Kurve im Rugge wo dr Name au verdient,
wie ne Burg lueg uffe, sehsch die Fahne das isch die,
wo zeigt was Macht isch, seit was Sach isch,
du bisch FCB, wenn de eins mit dr Stadt bisch!

Bridge: Wenns blau am Himmel sich mit Oberot mischt,
und dr letscht goldig Strahl di Blick denn trifft,
denn weisch als Basler vo wo d Farbe sinn,
wo’s Volk in de Strosse uff ihrne Fahne schwingt!

Refrain: Das isch unser Club, mir gniesse die Momänt wil
Gschichte wärde gschriebe und verhebe denn unändlich.
Titel und Kapitel und es wird nie sälbschtverständlich.
Alles wo mr wänn isch…dr F-C-B.

Credits: Gschichte wärde gschriebe
Raps: Fetch, Abart, Zitral, Jean Luc Saint Tropez, Silenus
Beat, Mix & Mastering: Fierce
Scratches: DJ Johny Holiday

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Das Brandhärd-Inferno am Openair Leimental

Es gibt Konzerte, bei denen passt einfach alles – vom Publikum über die Organisation bis hin zur Soundabmischung und dem Wetter. Gestern hatten wir so einen Gig am Openair Leimental in Oberwil. Baselbiet, Baby! Danke an alle die da waren, die Organisatoren, unsere treuen Feuerspucker und an die beiden Fotografen Adrian Mangold und Silenus! Sämtliche Fotos gibts auf der Brandhärd-Facebook-Site, hier meine vier Lieblingsbilder der Serie…

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Das Karohemd, das ich auf diesem Bild trage, wurde mir übrigens kurz darauf gestohlen. Wers mir zurückbringt erhält Finderlohn;)

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Die Härd-Première in der Kuppel ist geglückt

Am Freitag hatten wir unsere Feuertaufe in der Kuppel – zum ersten Mal durften wir die Bühne des altehrwürdigen Ewig-Provisoriums rocken. Und es war gut. Ein lautes Dankeschön an alle, die gekommen sind und uns einen denkwürdigen Abend beschert haben.

Hier gibs Fotos des Abends, der übrigens unter dem Motto «Rap against Wasserschaden» stand…denn – Ihr werdets wohl wissen – das Brandhärd-Jahr begann mit einer Überschwemmung im Studio. Und da unsere Homebase nun seit Wochen von Handwerkern und Entfeuchtungs-Maschinen bevölkert wird, ist es uns dummerweise noch nicht möglich, neue Tracks zu machen. Drum gabs am Freitag auch nichts Neues zu hören – sorry for that. Beim nächsten Mal gibts dann hoffentlich wieder frische Härd-Häppchen;)


Diesen Donnerstag ist es wieder so weit…

Zum dritten Mal innerhalb der letzten sechs Jahre spielt Brandhärd am 29. Juli auf dem berühmt-berüchtigten Kulturfloss am Kleinbasler Rheinufer. Und die Konzerte auf dem Rhein sind auch für uns jeweils etwas ganz Besonderes. Freut Euch auf den «Live-Graffiti-Sprayer» und die «speziell auf das Floss zugeschneiderte Pyroshow», wie die gut infomierte BaZ prophezeit. Los gehts pünktlich um 21 Uhr. Wir sehen uns…

Quelle: Basler Zeitung vom 22. Juli. Zur Einstimmung hier noch Eindrücke vom Gig 2008…


Zu Gast beim Gimma-Konzert am OA Frauenfeld

Vergangenen Sonntag um 11.05 Uhr in der Früh (mitten in der Nacht!) hiess am Openair Frauenfeld: Bühne frei für Gimma and Friends…da durfte meine Wenigkeit natürlich nicht fehlen – auch wenn ich mit Gimma selbstverständlich nur via Facebook befreundet bin ; ) In der dritten Strophe von Gimmas Unmensch-Opener «Morgarot» gebe ich meinen 16er vom TripleNine-Track «Monumänt» zum besten (wie ich diesen Part liiiebe!). Danach gibts noch einige Backstage-Eindrücke…

PS: Aufmerksamen Zuschauern ist sicherlich nicht entgangen, dass sich mein bestes Stück während meines grossen Auftrittes ausnahmsweise unter das Publikum gemischt hat – ein bisschen Auslauf muss sein, wenn man schon mal auf einer Pferderennbahn unterwegs ist;)


Bounce schwitzt in Frauenfeld

Sonne, Schweiss und Rap. Das Openair Frauenfeld ist in vollem Gang. Die Bounce-Crew berichtet live von Europas grösstem Rapfestival…hier gibts die aktuellsten Infos und Bilder. Voila ein paar Eindrücke der Backstageführung, die ich am Samstag für die SF-Musicnight machen durfte. It was fun.


Feuer und Flamme am Leimental Openair

Woodstock-Feeling in Oberwil: Am Samstag hatten wir am Leimental Openair das erste Konzert mit dem neuen Album Blackbox im Gepäck. Und trotz offener Himmelsschleusen und Schlammhölle wurde es ein richtig cooler Gig – auch dank unseren genialen Feuerspuckern Lukas und Sämy. Aber seht selbst…

Bleibt zu hoffen, dass das Leimental Openair auch nächstes Jahr wieder auf der neu entdeckten, sehr coolen Lichtung über Oberwil stattfinden wird – das schlechte Wetter drückte nämlich die Zuschauerzahlen und sorgte so für ein Defizit in der Openair-Kasse. Wir drücken die Daumen für diesen tollen Anlass.

Auf Hitparade.ch gibts übrigens seit heute ein interessantes Brandhärd-Interview zu lesen.