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Edutainment: Kaufen für die Müllhalde (ARTE-Dok)

Wer hätte das gedacht! Es gibt sie noch, die interessanten, packenden und aufrüttelnden TV-Formate: «Kaufen für die Müllhalde» ein ARTE-Dokumentarfilm über das bewusst vom Hersteller inszenierte Verfallsdatum von an sich noch brauchbaren Produkten (passt irgendwie zu meinem iToast). Reingezappt und hängen geblieben… Hier gibts den Film in HD und voller Länge:

Infotext zum Film: Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone — bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Den Rest der Seite lesen »

Brandhärd am FCB-Neujahrsessen

Das war ein Jahresauftakt nach Mass: Zusammen mit Abart, Jean Luc Saint Tropez und Zitral durfte der Härd am Freitag als «Überraschungsgast» am Neujahrsanlass des FC Basel im Palazzo Colombino auftreten.

Wir wussten nicht wirklich, ob die beiden Meistertracks «Freinacht» (2010) und «Das isch Macht» (2011) ins Abendprogramm der erhabenen Gesellschaft mit Gourmet-Menu, Akrobatik-Einlagen, Gesang und Tanz passte. Er tat es! Pipi, Beni und Alex hats jedenfalls am Schluss nicht mehr auf den Stühlen gehalten und Heiko forderte danach unverholen und subito die Tracks ein.

Die Bilder stammen von Sacha Grossenbacher (danke!). Weitere Fotos, einen «Matchbericht» sowie ein zweites Kurzvideo gibt es auf der FCB-Homepage.

Mein Lieblingsgeschenk – der iToast

Mein Weihnachtswunder! Just am Weihnachtsabend bekam ich meinen allerersten iPod zurück. Ich hatte ihn zwar nicht wirklich vermisst, doch für die Qualität unserer Toastscheiben ist es wohl besser, wenn das Ding nicht mehr da drinn liegt. Wie das Teil da reinkam? Da müsst Ihr mein Töchterchen fragen…

Güterzug-Romantik in Münchenstein

Eigentlich wollte ich ja nur die beiden frechen Güterwagons beim Bahnhof Münchenstein ablichten, welche sich in erdreistet haben, das Korsett ihres vorgegebenen Pfades zu verlassen. Dabei haben sich aber nebenbei zwei, drei Schöne Bilder ergeben. Und diese lassen das ferrophile Graffiti-Herz höher schlagen.


Das Orakel sprach…der FCB vollendete


Was für ein Spiel! Was für eine Nacht! Was für ein Aufwachen! Ohne Ohren hätte das Grinsen uns Baslern glatt den Schädel gespalten. Zum Zmorge durfte ich dann mir uns noch Interview auf der Zunge zergehen lassen, welches ich gestern nach dem FCB-Sieg über Manchester United mit dem Journalisten David McDonnell von der englischen Zeitung «Daily Mirror» geführt habe. Und das Sätze enthält wie: «Das Team ist einfach nicht genug stark, um gegen Basel, Real Madrid oder Bayern München zu bestehen.»

Nun muss ich Euch leider alle enttäuschen. Das wird jetzt ganz hart! Das Spiel war nämlich getürkt (so wie Lyon gegen Zagreb), wie das unten stehende Bild aus der BaZ-Redaktion beweist: «Sensation ist perfekt: FCB wirft ManU raus», steht da. Am Mittwoch um 16:32. Das sind über vier Stunden vor Anpfiff! Das ist der eindeutige Beweis, dass Christoph Blocher nicht nur die Basler Zeitung, sondern auch den FCB-Sieg gekauft hat. Was man nicht alles so macht, wenn einem langweilig ist;)

Jump!

Mit dem Segen von King Fynn ist am Samstag die «Wallflowers»-Ausstellung in der Carhartt-Gallery in Style am Rhein (D) eröffnet worden.

Mehr von mir zu «Wallflowers» gibts auf dem Schlaglicht-Kultublog.

Heilige Granate, ich habe acht Hände!

Von wegen Mauerblümchen! Urbane Kunst führt längst nicht mehr als ein Schattendasein unter feuchten Brücken und in modrigen Abrissbauten. Inzwischen sollen viele hart arbeitende Graffiti- und Streetart-Künstler sogar besser von ihrem Schaffen leben können, als die gleichaltrigen Vertreter der sogenannten «zeitgemässen Kunst» – das hat mir Stefan Winterle, Künstler und Kurator der Carhartt Gallery in Weil am Rhein (gleich hinter der Grenze) gestern verraten hat. Dort gibts diesen Samstagnachmittag den Kickoff zur neuen Urban-Art-Ausstellung «Wallflowers». Hier mein Beitrag dazu auf dem Schlaglicht-Blog. Eines der Highlights der neuen Schau: Der überdimensionale Character des Franzosen C215

Schnappschuss des Tages: HandHändergranate Fetch mit acht Händen und zwei Beinen…


Skulptur: M. Gmehling, Holy Grenade, 2011

PS: Kann sich noch jemand an die Allschwiler/Basler Graffiti-Crew «Mauerblümchen» aka MB erinnern? Posk, Cyde etc… meine Helden der 90er-Jahre.

Down mit King Karli

An solchen Tagen macht man seinen Job gerne: Letzten Freitag gings mit FCB-Legende Karli Odermatt auf Streiftour über die Basler Weinmesse. Wie erwartet wurde es ein interessanter, kurzweiliger Nachmittag, dessen Verlauf ihr gerne hier nachlesen dürft.

Antonio Balzano (Via Vitis Muttenz), Karli Odermatt und ebedäää…

Antonio Balzano (Via Vitis Muttenz), Karli Odermatt und ebedäää…

Diese Weine haben wir uns zu Gemüte geführt… Den Rest der Seite lesen »

Wohlstandsverwahrloste Strassenkids

Hier mein Text über Schweizer Rap, den ich für das Strassenmagazin Surprise (Nr. 257/11) geschrieben habe…

1991 wurde der Basler Black Tiger noch dafür belächelt, dass er auf Schweizerdeutsch rappte. Heute grüsst Bligg vom Titelblatt der «Schweizer Illustrierten» – und eine neue Generation ernsthafter Schweizer Hip-Hop-Künstler steht am Start. Teil acht der Surprise-Serie über Subkulturen.

Schweizer Rap ist auf bestem Weg, seinen Platz als ernst zu nehmende Musikrichtung zu zementieren. Es sind nicht nur Routiniers wie der Berner Baze oder Semantik aus Zürich, welche im vergangenen Jahr überragende Alben veröffentlicht haben. Zuversicht verbreiten auch «neue» Namen wie Steff la Cheffe, Kack Norris, Kush Karisma oder Tommy Vercetti – wobei letzterer obenaus schwingt mit seinem Debut «Seiltänzer», das an der Slangnacht 2010 mit einem Award für das beste Album ausgezeichnet wurde. Der Berner beweist beispielhaft, was es braucht, um im übersättigten, von Hypes getriebenen Rapgame zu bestehen: Können, Eigenständigkeit, Ausdauer, gute Konzerte und ein eingespieltes Team im Rücken. Entgegen kommt dem vielseitigen Vercetti auch, dass Rap heute wesentlich unverkrampfter und undogmatischer daherkommt als vor einigen Jahren. Den Rest der Seite lesen »

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